Newsflash



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Exklusiv bei PC-Service-Puls:

 

Objektüberwachung mittels  Kamera im Garten

 

Besitzer eines Schrebergartens stehen meistens vor dem Problem, das Ihr im
Schrebergarten verbrachtes Eigentum, der Willkür fremder Menschen ausgesetzt ist.
Da fehlt dann auf einmal ein Gartenstuhl, oder es sind Fensterscheiben von der
gerade erst errichteten Gartenlaube eingeschlagen.
Oder, wie in dem Fall eines meiner Kunden, bei dem der ganze Stromgenerator
entwendet wurde.

 

Also musste ein Überwachungskonzept her, das im Falle von Diebstahl oder
Sachbeschädigung greift und man mit entsprechendem Bild- oder Videoma-
terial zumindest eine Handhabe gegenüber den Dieben oder Sachbeschä-
digern hat.

Ziel:
Eine Überwachungskamera liefert bei Bewegungsmeldung eine Warnung auf
das Handy und speichert Videos oder Bilder mit Uhrzeit und Datum auf ein
Speichermedium zu späteren Verwendung. Eine Live-Ansicht sollte auf jedem
internetfähigen Gerät ebenfalls verfügbar sein.

 

Schwierige Infrastruktur:
Im Garten war zwar wieder ein Generator vorhanden, aber kein handelsüblicher
Internetanschluss mittels Telefonanschluss oder Kabelanschluss.

Der Plan:
Ein LTE-Router sollte sämtliche Geräte in das Internet bringen und von dort aus
sollte auch die Kamera erreichbar sein. Ein Handy-Tarif mit einem entsprechend
großen Volumen wurde mit Beratung vom Kunden geordert.
Als Geräte sollten eine HD-Kamera von Abus zum Einsatz kommen (TVIP42561)
, als Router diente ein Huawei E5573 LTE, und ein "Tinkerboard S" von Asus
stellte mit einer angeschlossenen USB-Festplatte einen Netzwerkspeicher zur
Verfügung, und es diente gleichzeitig als DynDNS-Server, da der Huawei solch
eine Funktionalität nicht bot.
Nebeneffekt dieser Konfiguration: Auch andere wlan-fähige Geräte, wie Handys
oder Laptops konnten sich nun mit dem Inernet verbinden.

Gerätewahl:

 

 

Der LTE-Tarif sollte einen öffentlichen IP-Adressraum vorweisen können, sonst ist die
Camera von außen nicht erreichbar.

Das von Asus bereitgestellte Betriebssystem von den Einplatinencomputer war nicht
gebrauchbar, daher wählte ich Armbian als Betriebssystem. Armbian ist ein Ubuntu-
Derivat, deshalb ist die Steuerung sehr intuitiv und Windows sehr ähnlich.

 

 

Das Betriebsystem bietet von Haus aus alles, was man für die meisten Anwendungsfälle
braucht:

Office, Internet, File-Browsing.


Spezielle Anpassungen meinerseits waren:

USB-Festplatte im Netzwerk freigeben und dauerhaft eingebunden lassen.

Vivaldi als Internet-Browser für den Aufruf der Kamera-Web-Konfigurationsoberfläche.

--> alle Standardbrowser mochten die ActiveX-Erweiterung der Kamera nicht, die für
     die Live-Ansicht von Nöten ist. (Außer Vivaldi und der alte IE von Microsoft)

Installation von Teamviever für leichtere Fernwartung.

Installation und Konfiguration eines DynDNS-Servers.

 

 

Für die dauerhafte Nutzung des Tinkerboards wurde eine spezielle Kühlung mittels
eines Mini-Lüfters gebaut.

 


Und so sah das ganze dann fertig aus:

 

 

Die Weboberfläche für Live-Ansicht und Konfiguration ereicht man bequem aus dem Internet:

Die Live-Ansicht ist in HD-Qualität.

 

per Handy-App:

Durch die Infrarot-Sensoren auch in der Nacht und im Halbdunkeln alles gut erkennbar.

 

Also, wenn Sie Objektschutz brauchen, PC-Service-Puls ist für Sie da.

 

 


Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich bei den Kontaktdaten im Reiter Kontakt oder Impressum.



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